Das Buch
Gothic II schließt – der Titel lässt es nicht anders vermuten – nahtlos an den 2000 erschienenen ersten Band gleichen Namens an. Der Zulauf zur Schwarzen Szene ist seither ungebrochen. Das musikalische wie theoretische Hinterland hat sich verbreitert und weiter differenziert. Der ungehemmte Expansionsdrang nach außen löst immer häufiger »Back To The Roots!«-Forderungen im »Inner Circle« aus. Berechtigung hat beides. Mehr denn je erscheint es unsinnig, gezielt nach dem Kamm zu suchen, über den man die Szene einheitlich scheren könnte; mehr denn je ist es gerade ihre Vielfalt, die die Gothics eint.
Die Gothic-Szene ist ein gutes Beispiel eines soziologischen Mikrokosmos, in dem Menschen mit komplett verschiedenen weltanschaulichen und sozialen Basics, mit teilweise konträren Vorstellungen von Kultur und mit grundverschiedenen Lebensentwürfen sehr gut miteinander auskommen und harmonieren. Voraussetzung sind einige akzeptierte Grundregeln, von denen verinnerlichte und praktizierte Toleranz sowie der prinzipielle Wille zu Gewaltfreiheit zu den wichtigsten gehören.
Der Inhalt
Auch Band II bietet ein buntes Spektrum an inhaltlichen und formellen Ansätzen. Der Ausgangspunkt war wie im Vorgängerband klar: Protagonisten der Szene, naturgemäß vor allem Musiker, äußern sich in einem längeren zusammenhängenden Text zu einem bestimmten Aspekt im Szene-Umfeld. Die Texter waren frei in der Wahl ihrer Themen. Der Band enthält analytische Betrachtungen ebenso wie subjektiv gefärbte Momentbeschreibungen, Literarisches steht neben Dokumentarischem, dies wieder neben philosophisch-essayistischen Texten. So hat der Kopf der holländischen Kultband Clan Of Xymox, Ronnie Moorings, erstmals die ganze Xymox-Story zu Papier gebracht, Eric Burton (Catastrophe Ballett) schildert die unterschiedlichen Ausformungen der Szenen in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern aus der Sicht eines Musikers on Tour.
Es gibt erneut streitbare Namen wie etwa Tony Wakeford, und es gibt Garanten für wunderbar besinnlich-lyrische Ansätze: Monica Richards (Faith And The Muse) hat exclusiv für Gothic II literarische Arbeiten zur Verfügung gestellt.
Wie im letzten Band runden Protokolle ausführlicher Gespräche mit Ikonen der Szene das inhaltliche Angebot ab – diesmal diskutierten Phillip Boa und einmal mehr Bruno Kramm (»Das Ich«) mit dem Herausgeber. Selbstverständlich fast, dass der in den letzten Monaten zu enormem Bekanntheitsgrad gelangte Szeneliterat Christian von Aster das stilistische Highlight setzt ...
Die optischen Höhepunkte lieferte in bewährter Manier Tobias Seeliger. Der umtriebige Fotograf ist in den Fotogräben der wichtigen Bühnen ebenso zu Hause wie in den diversen Backstageräumen. Wenn einer um die Ästhetik der Szene weiß, um ihre wunderbaren Momente, um jene Optiken, die den schwarzen Seelen aus denselben sprechen, dann Tobias Seeliger.
Das Ergebnis dieses Bandes ist ähnlich wie das des Vorgängers: Die Schwarze Szene ist ästhetisch bunt!
Die Herausgeber
Peter Matzke: Historiker, freier Journalist seit 1990, fester freier Musikredakteur der Stadtmagazine BLITZ! Chemnitz, Dresden, Halle, Leipzig, Erfurt; freie Mitarbeit für dpa, Leipziger Volkszeitung; Programmchef des Liveclubs »Moritzbastei«, Organisatorischer Leiter des 7. Wave Gotik Treffens 1998.
Der Fotograf Tobias Seeliger: Szenefotograf, eigene Agentur, arbeitet für alle wichtigen Szenepublikationen. Er ist in den Backstages sämtlicher relevanter Veranstaltungen präsent, mehrere eigene Ausstellungen.
Von den Autoren erschien ebenfalls bei Schwarzkopf & Schwarzkopf: Gothic 1 - Die deutsche Szene aus der Sicht ihrer Macher. Das Buch wirde von den Lesern der Gothic-Zeitschrift »Orkus« zum Buch des Jahres 2000 gewählt!
Die Presse
»Das Autorenverzeichnis liest sich fast wie ein ›Who is Who‹ der Szene und darf sich mit besonders prominenten Namen wie Philipp Boa, Faith & The Muse, London after Midnight, Tony Wakeford oder Eric Burdon schmücken.« Leipziger Volkszeitung
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天哪,我刚刚放下手中的那本小说,心绪久久不能平复,仿佛自己刚刚经历了一场惊心动魄的冒险,又似乎在某个古老的、被遗忘的角落里徘徊了许久。这本书的叙事节奏简直让人欲罢不能,作者似乎对人性深处的幽暗有着一种近乎病态的迷恋,但又用极其优美和富有张力的笔触将这些阴影描绘出来。情节的铺陈极其精妙,每一个看似无关紧要的伏笔,到最后都会以一种令人拍案叫绝的方式收束起来,那种“原来如此”的恍然大悟感,是阅读体验中最美妙的部分之一。我尤其欣赏作者对于场景氛围的营造,那种湿冷、腐朽的空气仿佛能透过纸页渗出来,让你不由自主地想要裹紧身上的衣物。书中的角色塑造更是立体得可怕,没有绝对的善恶之分,每个人都背负着自己的诅咒和秘密,他们的选择充满了挣扎和宿命感,让人在批判的同时又忍不住产生深深的同情。我不得不说,这本书不仅仅是一部小说,它更像是一面镜子,映照出我们自身内心深处那些不愿触碰的角落。读完后,我需要时间来“消化”这一切,它带来的震撼是持久而深刻的。
评分这部作品的“情绪感染力”强大到令人发指。它不是那种用廉价的惊吓或刻意的煽情来堆砌起来的感官刺激,而是通过对角色内心最细微的颤动和环境中最微小的变化进行精准捕捉,逐步编织出一张无法逃脱的心理压迫网。我读到某个转折点时,甚至需要放下书本,到窗边深呼吸几分钟才能继续。作者对于“等待”和“预兆”的描绘登峰造极,那些看似平静的段落里,潜藏着火山爆发前的地壳躁动。我特别欣赏它对“沉默”的运用,有些时候,角色间未说出口的话语,比任何激烈的对话都更具毁灭性。这本书成功地让我体验到了一种久违的、纯粹的阅读的“恐惧”——不是对怪物的恐惧,而是对人类自身局限性和无能为力的那种深层、形而上的畏惧。它像一曲低沉的大提琴独奏,每一个音符都准确无误地敲击在你的心弦上。
评分从纯粹的文学结构角度来看,这本书简直是一件精密的机械艺术品。它的结构复杂得令人发指,但每一个齿轮和发条都咬合得天衣无缝,没有任何多余的装饰或拖沓的情节。我试着去寻找故事中的瑕疵或逻辑漏洞,但最终徒劳无功,作者对细节的掌控达到了近乎偏执的程度。它更像是古典主义美学和现代主义叙事技巧的完美融合体。我特别留意了作者如何处理那些时间跨度极大的事件,他没有用大段的解释来交代背景,而是巧妙地通过一些物件的磨损、语言的演变、或是老旧信件的只言片语中,让读者自己去推演出历史的厚重。这种“让读者参与构建世界观”的方式,极大地提升了阅读的互动性和沉浸感。如果说有什么缺点,那就是它对读者的智力要求太高,可能不太适合那些只想放松一下的读者。但对于渴望挑战和深度思考的人来说,这无疑是一部值得反复品读的杰作,每一次重读,我敢肯定,都会发现新的、之前被忽略的精巧设计。
评分我通常对这类文学作品持保留态度,总觉得有些作者会为了追求“深度”而牺牲了故事的流畅性,结果读起来像是在啃一块没有调味的石头。但这次,我的偏见被彻底打破了。这本书的叙事视角转换得极其自然,一会儿是局内人的第一人称独白,充满了歇斯底里的真实感;一会儿又切换到冷静、近乎上帝视角的全知叙述,冷静地剖析着历史的必然性。这种技巧的运用,让原本沉重的主题变得轻盈而富有动感,避免了陷入哲学论文的窠臼。更让我惊喜的是其中穿插的那些民间传说和隐晦的符号学解读,虽然我得承认,有些部分我并未完全理解,但它们为整个文本增添了一层神秘的、令人着迷的质感。每次翻开它,都感觉自己像是一个考古学家,小心翼翼地揭开尘封的卷轴,试图拼凑出一个失落文明的轮廓。读完后,我立刻去搜索了作者的生平,迫切想知道这位创作者的思维是如何运作的,这在以往的作品中是很少发生的。
评分说实话,我一开始是被那华丽的封面吸引的,但坦白讲,前三十页的阅读过程简直是一场煎熬。文字的密度高得惊人,句子结构复杂得像是迷宫,我得反复回溯才能真正理解作者想表达的那个晦涩的意象。这绝不是那种可以让你边喝咖啡边轻松翻阅的读物,它要求你全身心地投入,甚至需要一支笔在一旁划重点,梳理那些错综复杂的人物关系和时空背景。然而,一旦你突破了最初的门槛,一旦你抓住了作者抛出的那条逻辑主线,那种深入骨髓的满足感是其他同类作品无法比拟的。它探讨的主题非常宏大,关于信仰的崩塌、关于知识的代价,以及时间本身如何腐蚀一切美好的事物。我喜欢它拒绝提供简单答案的态度,它把最沉重的问题抛给你,然后让你自己去寻找那可能根本不存在的慰藉。这本书的阅读体验,更像是在攀登一座陡峭的山峰,过程艰辛,但山顶的风景——那种洞悉事物本质的清醒——绝对值得一切努力。
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